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Reimon/Google-Strafe: Wettbewerbsrecht muss reformiert werden

Rekordstrafe nach dreijährigen Verfahren richtig, aber zu langsam

Die EU-Kommission hat Google heute die nächste Rekordstrafe von 4,34 Milliarden Euro auferlegt. Google hat eine marktbeherrschende Position missbraucht um Smartphone-Hersteller, die sein Android-Betriebssystem nutzen, zu zwingen Google-Apps vorzuinstallieren.

Michel Reimon, Wettbewerbssprecher und Co-Delegationsleiter der Grünen, sagt: "Die Kommission hat für die Urteile gegen Google je sieben und drei Jahre gebraucht. Die Rekord-Strafen sind gut und richtig, aber zeigen auch: Die Verfahren dauern zu lange. Digitale Plattformen und Internetkonzerne entwickeln sich so rasant, dass die Kommission nicht nachkommt, Wettbewerbsverzerrungen zu sanktionieren. Drei Jahre Ermittlung gegen einen digitalen Konzern sind dreihundert Internetjahre. Mehr denn je brauchen wir ein zeitgemäßes digitales Wettbewerbsrecht.”

Rückfragehinweis:    Inge Chen    Pressesprecherin Michel Reimon    +32484912134    inge.chen@europarl.europa.eu

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/14446/aom

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OTS0087    2018-07-18/13:11

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